Cashmere stammt ausschließlich aus den Haaren der Ziege Capra Hircus, die in den Hochtälern des Tibets und des Himalaya, aber hauptsächlich in der Mongolei, lebt. Sie besitzt eine besonders feine, weiche und warme Wolle, die sie besonders gegen die extreme Kälte (Temperaturen bis – 40° C) schützt. Nachdem die Ziege ihr Winterfell verloren hat oder es geschoren wurde, werden die Haare nach Feinheit sortiert (das bestimmt die Qualität des Cashmeres), gereinigt, gesponnen und gewebt. Die Anzahl der Fäden gibt einen Hinweis auf die Dicke des Pullovers : von fein (2-fädig) bis sehr dick (10 bis 12-fädig).
Cashmere ist viel weicher, wärmer und isothermischer (wärmeaustauschend) als Schafwolle und kann direkt auf nackter Haut getragen werden, ohne zu kratzen.
Wer einmal einen Cashmere-Pullover getragen hat, wird ungern Schafwolle tragen wollen, denn der Tragekomfort ist unvergleichbar.
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